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Behrens-Ufer: Architekturwettbewerb für drei Hochpunkte startet
Visualisierung des BE-U | DIEAG

Behrens-Ufer: Architekturwettbewerb für drei Hochpunkte startet

22. März 2024

Der Bauprojektentwickler DIEAG beginnt mit der Auslobung eines einphasigen, geschlossenen Architekturwettbewerbs gemäß der Richtlinie für Planungswettbewerbe für die drei markanten Hochpunkte ihrer Quartiersentwicklung BE-U I Behrens-Ufer. Bis zum 3. Juni 2024 sind 15 Architekturbüros, verteilt auf drei Objekte, eingeladen, in ihren Entwürfen die anspruchsvollen Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen sowie das bestehende städtebauliche Konzept und dessen Vorgaben entsprechend zu integrieren. Der Architekturwettbewerb wird gleichzeitig für alle drei Hochhäuser der Gewerbestadtquartiersentwicklung BE-U I Behrens-Ufer durchgeführt, um den Quartiersgedanken des Areals in den Fokus zu setzen. Für die Planung und Durchführung des Wettbewerbs wurde Drees & Sommer SE beauftragt.

Die Konzepte sollen die Potentiale des Standorts ausschöpfen und die Architektur bereichern, wobei ein heterogenes urbanes Konzept gewünscht wird. Das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Spree mit dem Arbeitstitel A 1.3. umfasst eine Bruttogeschossfläche von rund 15.000 Quadratmetern. Das Objekt A 3.1. verfügt inklusive des Sockels über rund 33.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche und das an der östlichen Spitze des Areals befindliche dritte Gebäude mit der Nummerierung A 3.3. umfasst rund 28.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Mit dem BE-U | Behrens-Ufer entstehen in mehreren Bauabschnitten bis 2029 in historischen und neuen Gebäuden insgesamt 235.000 Quadratmeter Mietfläche für Gewerbetreibende primär aus den Bereichen Life-Science, Labor und Light-Industrial.

Erfahrene Jury

Robert Sprajcar, DIEAG-Vorstand und Mitglied der Jury im Sachpreisgericht, sagt: „Die Aufgabe der Jury ist es, in den gelieferten Entwürfen die bestmögliche Vereinbarkeit der übergeordneten, gesamtstädtischen Vorgaben und Empfehlungen des Hochhausleitbildes des Landes Berlin mit den Detailkonzepten des Bezirks Treptow-Köpenick und der Vision des Gesamtquartiers zu identifizieren."

Die Positionen der Jury (Preisgericht) sind wie folgt vergeben worden: Das Sachpreisgericht setzt sich zusammen aus: Robert Sprajcar (DIEAG), Prof. Stefanie Molthagen-Schnöring (HTW), Senatsbau-Direktorin Prof. Petra Kahlfeldt (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen), Ulrike Zeidler (Bezirksamt Treptow-Köpenick) und Till Ackers (Züblin). Das Fachpreisgericht besteht aus folgenden Experten: Dieter Eckert (ENS Architekten BDA), Prof. Silvia Malcovati (FH Potsdam), Prof. Dogan G. Yurdakul (GfP - Gesellschaft für Planung), Reinhard Busch (Fugmann Janotta und Partner) und Prof. Jórunn Ragnarsdóttir (Lederer Ragnarsdóttir Architekten). (red)